|
REVIEW METAL GLORY Schade ist es, wenn eine Idee, ein Konzept hinter
einer schlechten Produktion (böser Sound!) und einem arg verzerrten
Gesang zurücktreten muss...
HERUKA nennt sich jenes italienische Ein-Mann-Projekt, welches hier kräftig Schwarzmetall schrubbt und sich in Form einer 25minütigen Eigenproduktion vorstellt. Also ja: Es geht wie immer flott zur Sache und das geschieht unter anderem mit Keyboard und passt gut. Der blecherne Drumcomputer hingegen scheppert ein wenig zu nervig, so dass es im Ansatz manchmal fast nach irgendwelchem EBM- Kram klingt! Doch zurück zum Blech: Irgendetwas gefällt mir an HERUKA. Mag es schon wieder "Atmosphäre" sein? Nun ja, man gewöhnt sich an alles und so passt der Gesang zu der programmierten Drum und Mittels Keyboard werden schöne Akzente gesetzt. An Vorstellungen und Experimentierfreudigkeit mangelt es Herrn Adranor jedenfalls nicht; seinen eigenen Stil scheint er gefunden zu haben. Mit einer besseren Produktion ließe sich da was machen... Keine Glanzleistung also, aber Übung macht den Meister! Steffi
-link- |